Vegane Ernährung für Hunde und Katzen

Für viele ist der Gedanke an eine rein pflanzliche Ernährung von Hunden (oder auch Katzen) fremd. Nur zu leicht lässt man sich über ein Thema aus, ohne je darüber nachgedacht bzw. sich informiert zu haben. Auch wir waren anfangs skeptisch, als wir das erste Mal davon gehört haben.

Aber sowohl eigene Erfahrungen als auch die Berichte anderer haben uns vom Gegenteil überzeugt. Gestützt wird diese Überzeugung durch Statistiken mit vegan ernährten Hunden; eine große Hilfe ist das Buch „Vegetarische Ernährung für Hunde und Katzen“ von James Peden.a_Mokwai03

Wir möchten hier nicht über Sinn und Unsinn der vegetarischen Ernährung von (eigentlichen) Fleischessern diskutieren. Haustierhaltung ist nie artgerecht und das so genannte Tierfutter ebenso wenig. Schließlich besteht das Dosen- bzw. Fertigfutter nie aus hochwertigem Fleisch, sondern aus Schlachthofabfällen von a) toten, b) kranken, c) verletzten oder d) verstümmelten Tieren. Große Men­gen dieser – zu Tierfutter verarbeiteten – Schlachthofabfälle sind mit Krebsgeschwüren durchsetzt.

Von daher ist es fraglich, was nun wirklich Tierquälerei ist – seinem Hund Fertigfutter vorzusetzen, das aus den merkwürdigsten Tierleichenteilen besteht (Fell, Knochen, Kot, Gehirn, Hühnerbeine, auch wurden Schlachthofmitarbeiter schon dabei beobachtet, wie sie in das ohnehin schon ekelerregende Gemisch spucken). Oder Ihr geliebtes Tier erhält täglich frische Nahrung, die bei abwechslungsreicher Zusammenstellung, viel gesünder ist, als das hochwertigste Dosenfutter es je sein könnte.

Bei der vegetarischen Ernährung von Katzen muss allerdings auf den Zusatz von Taurin geachtet werden. Sowohl für Hunde als auch für Katzen gibt es ein Ergänzungsfutter, das alle wichtigen Spurenelemente, Mineralien, Vitamine enthält, die das Tier täglich braucht. Der eine oder andere mag sich nun fragen, warum „Ergänzungsfutter“, wenn die vegetarische Ernährung doch so gesund ist. Nun, es geht uns in erster Linie um die Vermeidung von Leid. Gerade Vegetarier, die Tiere halten, stehen täglich vor einem Dilemma, wenn sie Futter für ihre vierbeinigen Freunde kaufen. Die synthetisch  hergestellten Zusätze sind hochwertig, decken den täglichen Bedarf und vor allem frei von Tierleid!

Da sich Veganer fast ausnahmslos sehr gut mit Ernährung auskennen und ebenso verantwortungsbewusst mit ihren Tieren umgehen, sind Mangelerscheinungen sehr selten. Daher ist es nur selbstverständlich, dass auch bei der Ernährung der Tiere darauf geachtet wird, dass alle wichtigen Elemente enthalten sind. Der Nahrungszusatz „Vegecat“ hilft Katzenhaltern bei der Versorgung ihrer Katzen mit dem lebensnotwendigen Taurin. Diese synthetische hergestellte Taurin ist sonst nur in fleischhaltiger Kost zu finden.

Wir ernähren unseren Hund Mokwai seit März 2003 vegan. Jedoch schon die Jahre davor hat er sehr viel Gemüse mit nur kleinen Mengen Dosenfutter erhalten, dafür jedoch mehr Trockenfutter. Die Umstellung auf vegane Kost verlief bei uns ohne die geringsten Komplikationen. Erst seit kurzem verwenden wir noch den Zusatz „Vegedog“ (jeweils 2 Teelöffel)

Wichtig:

Bitte keine Zwiebelgewächse oder Avocados zu Essen geben! In Zwiebeln sind Allylpropylsul­fid und N-Propyldisulfid enthalten, die eine lebensbedrohliche Blutarmut auslösen können. Das in Avocados enthaltene Gift Persin verursacht Herzmuskelschäden und kann beim Hund zum Tode führen! Mehr zu Produkten, die für Tiere unverträglich oder giftig sein können, auf der Seite Vorsicht!

Lange Rede – kurzer Sinn. Unser Hund MOKWAI wird im April 2005 dreizehn Jahre alt, sein Herz ist kräftig, seine Zähne mussten noch nie einer Zahnreinigung unterzogen werden, seine Altersbeschwerden halten sich dank veganer Kost und dem Zusatz von reiner Teufelskralle (in Pulverform) in Grenzen. Er ist aufmerksam, genießt sein Essen, und unser kleines Rudel lebt äußerst harmonisch miteinander.

Wir empfehlen allen Interessierten das Buch „Vegetarische Ernährung von Hunden und Katzen“ von James Peden. Es enthält neben unzähligen Erfahrungsberichten auch wichtige Informationen über Mineralstoffe und Spurenelemente. Zudem dienen viele leckere Rezepte als kleine Anleitung. Natürlich helfen auch wir bei Fragen sehr gerne! Wir haben übrigens das Glück, eine Tierärztin gefunden zu haben, die der veganen Hunde-Ernährung äußerst offen gegenüber steht. Die Adresse geben wir bei Bedarf gerne weiter.

Hier listen wir einfach ein paar Favoriten unter MOKWAI´s Lieblingsrezepten auf. Sie sind leicht zu variieren, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Letztendlich muss einfach beobachtet werden, was dem Tier schmeckt und was nicht. Denn es soll nicht nur schmecken, sondern dem vierbeinigen Freund auch Freude bereiten. Es ist reizend zu lernen, was das Tier noch „zum Fressen gern“ hat. Wir verzichten auf Mengenangaben, weil jeder selbst am besten heraus finden sollte, welche Mengen sein Tier seiner Größe entsprechend verträgt. Das ergibt sich unserer Meinung nach wie von selbst. Die Mengenangaben unserer Rezeptvorschläge gelten daher für unseren Hunde-Opa mit 50 kg Körpergewicht.

Natürlich müssen Sie nicht jeden Tag kochen, um Hund oder Katze satt zu kriegen (obwohl Selbstgekochtes am besten schmeckt und am besten vertragen wird). Es gibt hochwertiges veganes Fertigfutter, das alle lebenswichtigen Elemente ausreichend beinhaltet und dann zum Einsatz kommen kann, wenn die Lieblinge mit in den Urlaub fahren oder wenn es mal ganz schnell gehen muss, ohne dass der Magen leer bleibt.

Bestellmöglichkeiten für veganes Fertigfutter bzw. für die Ergänzungen „Vegedog“ und „Vegecat“ finden Sie zum Beispiel unter folgenden Links:

http://www.ein-besseres-leben.de/e313e6e3/a116.html - Bitte beachten Sie auf dieser Seite insbesondere den Essay Wurmnahrung!

www.veganbasics.com

http://www.sanusfera.net/biologische_nahrung/marken/natural_balance_hund/vegetarian_formula.html

www.vegan-produkte.de

www.veganladen.de

www.radixversand.de

www.gut-fuer-tiere.de

http://vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch/

 

 

Sabrina Schreiber, Tierfreunde Dachautomaten02

 

Tierfreunde Siegen führten eine interessante Umfrage/Studie zum Thema durch : Link hier (allgemeine Information) und hier (Erfahrungsberichte von Haltern, die ihre Tiere vegetarisch/vegan ernähren) !

 

Besonderer Link-Tipp :    www.vegane-katzen.de Header vegane Katzen03

www.vegane-hunde.de Header vegane Hunde

Lesen Sie bitte ausserdem : PETA wirft Zoohandlungen und ihrem Dachverband Ignoranz gegenüber dem Leiden von Hunden und Katzen vor - Hier !

 

»Der Fleischkonsum ist absolut schädlich - nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Umwelt (Energieverschwendung, Emissionen), sozial (Resourcenverschwendung, Hunger) und für die Ernährungsstatus (durch schlechte Effekte auf die Gesundheit). Wir Menschen können durch eigene Entscheidungen sowohl die eigene Lebensqualität als auch den Zustand der Umwelt positiv beeinflussen. In Bezug auf die Haustierernährung gab es bislang jedoch kaum eine Wahl. Das ändert sich mit der Verfügbarkeit rein vegetarischer Tiernahrung ("Ami" Hunde- und Katzenfutter), die ausgewogen und den Ernährungsbedürfnisse der Tiere angemessen ist. Damit wird nicht nur ein ethisches Problem gelöst, sondern auch die Situation der Haustiere verbessert, die bisher mit konventionelle Tierfutter und seinen Abfallstoffen, Antibiotika und Pestiziden ernährt wurden.«

Dr. Massimo Tettamanti, Umweltchemiker, ehemaliger

Forscher an der Universität Mailand

http://www.veganbasics.com/vb/norm/start/InfoBuy/159/981/-/2/-/LMKF-02000X/articleframe/

 

Zu den Rezepten