Grausame Beispiele von Tierqälerei und Tötung duch Kinder/Jugendliche in der BRD

 

Jugendliche randalierten im Zoo - Tier an Verletzungen gestorben

Frankfurt/Main (ddp-hes). Jugendliche haben im Frankfurter Zoo randaliert und dabei zwei Tiere verletzt, eines von ihnen tödlich. Wie die Polizei berichtete, waren die Heranwachsenden nachts in den Zoo eingedrungen und hatten auf dem gesamten Gelände Mülltonnendeckel sowie Schaufeln, Schubkarren und Rechen in die Tiergehege geworfen. Auch an einer Sitzbank machten sich die Randalierer zu schaffen. Durch die Wurfgeschosse wurden eine Ziege und ein Pampashase verletzt. Die Ziege verendete später. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf 2000 Euro. Nach den drei Tätern wird gefahndet.

25.03.2005

http://www3.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=67582

 

Jungen rissen Tauben Köpfe ab

Ein Duo verwüstete einen Taubenschlag

Brüggen. Zwei Jugendliche aus dem Jugendheim Schloss Dilborn haben Tauben getötet und einen Wohnwagen aufgebrochen. Anschließend wollten sie sich mit einem gestohlenen Luftgewehr Geld im Brüggener Ortskern "besorgen". Gestern Morgen legte das Duo bei der Polizei ein umfassendes Geständnis ab.

Ein Bild der Verwüstung bot sich einem Brüggener Brieftaubenzüchter, als er zu seinem Taubenschlag in der Nähe des Campingplatzes Laarer See kam: Alle Käfige waren aufgebrochen, die meisten seiner über 200 Zucht- und Brieftauben waren verschwunden. Zahlreiche Tiere lagen tot in dem Verschlag und auf dem Gelände. Einigen Tauben waren die Köpfe abgerissen worden, andere nestjunge Tiere hatten die Täter ebenfalls getötet. Der Wert der Tauben liegt im fünfstelligen Eurobereich.

Auf dem Gelände hatte der Brüggener zwei alte Wohnwagen aufgestellt, in denen er gelegentlich seine Freizeit verbrachte. Diese Wohnwagen haben die Unbekannten ebenfalls aufgebrochen, Teile der Einrichtung zerschlagen und sich kräftig an den Alkoholvorräten bedient. Außerdem stahlen sie ein Luftgewehr.

Gleichzeitig meldeten sich Mitarbeiter des Jugendheims Schloss Dilborn, die seit dem Vorabend drei Jungen vermissten, bei der Polizei. Bei der Suche nach dem Trio fanden Erzieher einen der drei, einen neunjährigen Jungen. Er berichtete, was die beiden anderen angestellt hatten. Er erzählte, wo die beiden steckten und wies darauf hin, dass sie ein Luftgewehr bei sich hatten.

Der Erzieher und die hinzugerufenen Polizisten fanden die Verdächtigen in einem nahen Waldstück. Die beiden 14 und 15 Jahre alten Jugendlichen gaben die Tierquälereien und den Einbruch zu. Freimütig gestand einer der beiden auch, dass man mit dem Gewehr vorhatte, "sich Geld zu besorgen". Deshalb waren sie in der Nacht in den Brüggener Ortskern gegangen, fanden aber keine passende Gelegenheit, jemanden mit der Waffe zu bedrohen und auszurauben.

Die Polizei hat den 14-Jährigen schon länger in Verdacht, dass er Einbrüche und Diebstähle begeht. Dazu sind die Ermittlungen noch im Gange.

17.03.05

Kreis Viersen

Quelle:  http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=78277

 

Lesen Sie zum Thema Tauben hierzu bitte auch: "Brieftaubensport - ein mörderisches Hobby"

http://www.etn-bonn.de/info/brieftauben.htm

Haustaube

Junge Burschen quälen Tauben zu Tode

Schönau. Drei junge Burschen aus der Gemeinde Schönau haben fünf Tauben auf brutale Weise getötet. Die 15-, 14- und 12-jährigen Jugendlichen entwendeten die Vögel aus dem Käfigen eines Taubenzüchters. Sie traktierten die Tiere mit Messern und Fußtritten, köpften einige der Tiere, teilte die Polizei mit.

Quelle : „Passauer neue Presse

http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-7957982&Ressort=bay&BNR=0

 

Zoo-Krokodil an Münzen erstickt
Chef Dr. Jürgen Lange schlägt Alarm: Immer häufiger werden Tiere gequält

Berlin - Dem ältesten Zoo-Krokodil wurde von gemeinen Kindern ein Auge ausgeschossen. Nach dieser BZ-Enthüllung schlägt jetzt Zoo-Chef Dr. Jürgen Lange Alarm. Immer häufiger sind seine Zootiere Opfer von brutalen Jugendlichen.

Reptilien werden mit Dosen beworfen, zutrauliche Pinguine aus dem Becken gezogen, brutal zurück ins Wasser geschleudert. "In jüngster Zeit starb bereits ein Krokodil, weil es Münzen verschluckte, die einen Darmverschluß auslösten", klagt Lange. Für einige Jugendliche gab's bereits Hausverbot, weil sie im Aquarium Kugelschreiber auf die Krokodile warfen.

Die Tierquälerei hat schon viele Todesopfer gefordert. Robbe "Hermine" starb bei einem Blutsturz, sie brach Hunderte von Münzen aus. Seelöwe "Vasco" atmete ein Stück zerrissener Plastiktüte ein, erstickte jämmerlich. Und See-Elefant "Roland" wurde erst mit Steinen halbblind geworfen, dann verendete er an Darmverschluß wegen Haarspangen, Flaschenverschlüssen und Eislöffeln.

Pinguin gegen Wand geschleudert. Und vor dem Menschenaffenkäfig trommelte eine Schulklasse solange gegen die Gitterstäbe, bis die wild gewordene Mutter panisch vor Angst ihr Junges töte.

Auch im Tierpark Friedrichsfelde schlugen die Sadisten zu. Enten und Gänse wurden totgetreten, kleine Pinguine mit dem Kopf gegen Felswände geschleudert, bis ihr Genick brach.

Zoo-Chef Lange: "Ich bitte vor allem Betreuer von Jugend-Gruppen, besser aufzupassen. Und alle Besucher, sofort Alarm zu schlagen, wenn sie Quälereien sehen."

Sein Appell: "Wir können doch nicht die Besucher kontrollieren. Andererseits möchten wir aber auch nicht das Erlebnis mit Tieren einengen und überall doppelte Zäune und Mauern ziehen, nur weil einige Bekloppte nicht nachdenken können."

http://bz.berlin1.de/aktuell/news/050312/krokodil.html

BZ auf Draht (11.03.2005; 19:22 Uhr)

 

Unterhose überführt 15 und 17 Jahre alte Tierquäler - „Spaß“ an der Qual - 05.11.2004

Pocking (red). Mit einem abartigen Fall von Tierquälerei müssen sich vermutlich schon bald die Gerichte in Passau und Landshut befassen: Zwei Burschen (15 und 17) aus dem Raum Pocking haben zugegeben, sich an drei Schweinen vergangen zu haben. Zwei der Tiere waren trächtig und verendeten infolge der Misshandlungen. Das dritte Schwein überlebte schwer verletzt.

„Die Fotos der geschändeten Schweine sind derart ekelhaft, dass es einem schlecht wird“, sagt der Polizeichef Max Fleischmann. Der Besitzer des Bauernhofes hatte die Tierquäler auf frischer Tat ertappt. Nach einem erneuten Einbruch in den Schweinestall waren die Täter gerade damit zugange, die dritte Sau zu misshandeln, als sie der Bauer erwischte. Die Jugendlichen konnten aber unerkannt entkommen. In der Eile vergaß einer der Burschen seine Unterhose und eine Socke am Tatort. Per DNA-Analyse konnten die Ermittler nachweisen, dass mindestens einer der Jugendlichen, die bereits wegen Einbruchs- und Diebstahlsdelikten bei der Polizei bekannt sind, die Tiere so zugerichtet haben muss.

Bei der Vernehmung beschuldigten sich die Burschen gegenseitig der Tierquälerei, sexuelle Motive stritten sie aber ab. Der „Spaß“ an der  Qual der Tiere soll im Vordergrund gestanden haben: „Es hat mir gefallen, wie die Sau geschrien hat“, gab einer der Jugendlichen zu Protokoll. Verantworten  müssen sich die Burschen dafür vor Gericht. Die Verfahren sind nicht nur in Passau, sondern auch in Landshut anhängig, nachdem der 17-Jährige inzwischen dorthin umgezogen ist.

Ein Fall, der fassungslos macht. Wie kann es soweit kommen, was kann man tun? „Wenn ein Jugendlicher derart auf die schiefe Bahn gerät wie im vorliegenden Fall, stößt auch das Jugendamt an seine Grenzen“, sagt Franz Prügl, Leiter des Kreisjugendamtes Passau. Es sei klar, dass ungezügelter Konsum von Fernsehen und Internet an Kindern und Jugendlichen nicht spurlos

 vorbei gehen könne. Doch letztendlich werde der Grundstein für die Entwicklung eines Kindes immer noch im Elternhaus gelegt, und hier seien die Mängel leider oft am größten.

http://www.pnp.de

Ferkel

 

Huhn wurde erschlagen

Krasser Fall von Tierquälerei vom 01.12.2004

jb. "Das können Sie mir glauben", sagt der Beamte gegenüber unserer Zeitung durchs Tele­fon: "Wenn Sie ein paar Jahre bei der Polizei sind, dann wissen Sie, dass es nichts gibt, was es nicht gibt". Und man sieht förmlich das ungläubige Kopfschütteln, mit dem Joachim Schweigert über der Akte brütet. Vorerst sieht der Jugendsachbearbeiter bei der Polizeiwa­che in Wörrstadt vor allem "viele Fragezeichen hinter dieser Sache".

"Diese Sache": Das ist offenbar ein krasser Fall von Tierquälerei. Zugetragen hat sich der Fall am späten Montagnachmitag in Sulzheim. Nach Angaben von Zeugen dringen zwei bis­lang unbekannte männliche Jugendliche zwischen 16.30 und 16.45 Uhr in ein Privatgrund­stück ein, auf dem sich eine Pferdekoppel sowie Stallungen für Kleinvieh befinden. Die Hüh­ner laufen frei herum auf dem Gelände des 35-Jährigen, gackern sorgenlos vor sich hin, pi­cken Körner und genießen die Landluft. In der Box auf der Koppel steht ein Pferd. Dann aber geht es rund: Die Jugendlichen erschlagen erst ein Huhn, dann traktieren sie das Pferd mit Stöcken. Es kann sich nicht wehren, nicht weglaufen - die Box hindert es daran. Bevor der mittlerweile verständigte 35-Jährige Tierbesitzer eingreifen kann, treten die Jugendlichen die Flucht an. Einer der Täter, präzisiert die Zeugenaussage, sei "ein Fan von Mainz 05": Er soll ein Vereinsemblem in den Haaren und auf seiner Jacke getragen haben.

Beim Zeugen handelt es sich laut Polizeiangaben um einen 13-jährigen Jungen. Offenbar war er an diesem Tag mit zwei weiteren Freunden oder Bekannten unterwegs. Die Ge­schichte habe mehrere Dinge, die nicht zusammen passen, sagt die Polizei vorsichtig. Vor allem der Hinweis auf Mainz-05 kommt den Beamten spanisch vor. Schweigert kann sich an mindestens einen weiteren Fall von Tierquälerei erinnern. Das war im Sommer 2003, als in Wörrstadt Hühner erschlagen und vergiftet worden waren. Damals gab es nur einen Ver­dacht, keine Zeugenaussagen, deshalb verlief die Sache im Sand.

Im aktuellen Fall werde weiter ermittelt und befragt, teilte die Polizei mit. Tierquälerei sei kei­nesfalls ein Kavaliersdelikt, werde vielmehr laut Tierschutzgesetz unter empfindliche Strafe gestellt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Wörrstadt unter Telefon (06732)911-0 entgegen.

(Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1705363)

© Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 14. Januar 2005

 
Huhn

 

Bluttat im Ostrauer Tierheim

Ostrau. Fassungslosigkeit in Ostrau. Erneut wurde das Tierheim "Wiesengrund" im Landkreis Döbeln von Tierquälern heimgesucht. "Zwei Katzen und vier Meerschweinchen sind in der Nacht zum Mittwoch brutal abgeschlachtet worden", sagte Polizeikommissar Hans-Jürgen Markus. Die Täter konnten gefasst werden. Sie sind noch nicht einmal 14 Jahre alt.

Marlies Przybilla, die Leiterin des Tierheims, ist noch immer wie vor den Kopf geschlagen. "Eine unglaublich brutale Bluttat", ist sie entsetzt. Die Tierheim-Mannschaft trauert nicht nur um die toten Tiere, sondern büßt auch Teile der Katzenhausinneneinrichtung ein, die beschädigt wurde. "Noch lässt sich der Schaden nicht beziffern."

"Wir wussten am Dienstag, dass zwei Kinder unter 14 Jahren von zu Hause ausgebüxt waren, hatten also die Namen und Beschreibungen", so Markus. Es gelang den Beamten die Burschen gegen 21.30 Uhr aufzugreifen. Auf die Frage nach dem Motiv der Tat zuckten sie nur die Schultern.

Konsequenzen haben die zehn und zwölf Jahre alten Täter kaum zu befürchten. Da sie das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, gelten sie als strafunmündig.

drabo

 

meerschweine

Pressemitteilung

Jugendlicher schießt im Abtei-Park auf Katzen und Kaninchen

Einmal mehr wurde eine Katze von Diabolo-Projektil verletzt

Die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - MENSCHEN FÜR TIERE bitten alle Mitbürger, die sich zeitweise im Abtei-Park in Brauweiler aufhalten, um erhöhte Aufmerksamkeit.

"Ganz offensichtlich schießt ein Jugendlicher mit einer Luftpistole auf die im Abtei-Park lebenden Wildlinge", erklärte Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation. So sei Anfang Januar erneut ein Kater durch ein Projektil, das Diabolo genannt wird, verletzt worden. Bereits in der Vergangenheit wurde eine Katze am Futterplatz verletzt aufgefunden. Die Verletzung an der Schulter sei vom hinzugezogenen Tierarzt eindeutig als Diabolo-Projektil, Munition eines Luftgewehrs, identifiziert worden. Auch die Verletzung am Bein des verletzten Katers weise die gleichen Merkmale auf und sei somit vom gleichen Kaliber.

"Zum Glück wurde das Projektil vom Beinknochen abgefangen. Ein Treffer in den Bauch hätte tödlich sein können", berichtete Straeten. "Erst kürzlich hat meine Frau beim Füttern der Wildlinge auf der Wiese im Park beobachtet, wie sich ein Jugendlicher an drei grasende Kaninchen angeschlichen hat. Plötzlich hat sie dann ein "Plopgeräusch" gehört und den jungen Mann angerufen," so der Tierschützer weiter. Der junge Mann habe sich daraufhin von ihr weggedreht und sei eilenden Schrittes in Richtung Schreinerei gegangen.

"Leider konnte ich sein Gesicht nicht erkennen. Er war zu weit entfernt," bestätigte Trudi Straeten den Vorfall. Deshalb sei eine Identifizierung kaum möglich. Und weiter: "In leicht gebeugter Haltung schlich sich der Bursche zwar langsam, aber mit großen Schritten auf etwa vier bis fünf Meter an die Kaninchen heran.  Die Hände hielt er vor seiner Brust. Kopfschütteln dachte ich, dass so dumm keiner sein kann, zu glauben ein Kaninchen einfangen zu können. Erst als ich dieses Plopgeräusch hörte, wußte ich, dass er geschossen haben muß. Ich bemerkte den kleinen Gegenstand in seinen Händen und rief ihn an. Er ignorierte mein Rufen und eilte davon."

Gerd Straeten vermutet deshalb, dass der "kleine Gegenstand" eine Luftpistole gewesen sein muß: "Wer würde schon mit einem Gewehr ganz offen und ungeniert durch den Park laufen. Das fällt ja auf. Eine Pistole ist da weit unauffälliger. Außerdem haben Luftgewehr und Luftpistole das gleiche Projektil, das die gleichen Merkmale bei einer Verletzung hinterläßt.

"Der Verdächtige war offensichtlich ein Teenager, etwa 170 bis 180 cm groß und schlank und hatte kurzes, dunkles Haar", beschreibt Trudi Straeten den jungen Mann. Sie vermutet, dass er in der Vergangenheit schon mehrfach auf Tiere geschossen hat. Zumal einige Katzen spurlos verschwunden sind. Es würden zwar jedes Jahr pünktlich zur Urlaubszeit neue Katzen auftauchen, die von gewissen- und verantwortungslosen Leuten einfach ausgesetzt werden. Dies sei ebenfalls eine Straftat und würde mit hohen Geldbußen bestraft.

Die Tierschützer suchen dringend Zeugen, die Angaben zu diesem noch unbekannten Schützen machen können. Tel.: 0 22 34 - 8 12 84 ab 16.00 Uhr oder Polizeiposten Brauweiler Tel.: 02234 - 8864.

 

Tierversuchsgegner Pulheim e.V.

MENSCHEN FÜR TIERRECHTE

Bernhardstr. 62

D-50259 Pulheim-Brauweiler

Redakteurin TIER-INFO: Trudi Straeten

Vorsitzender: Gerd Straeten

sowie Mitglied im Internet(z)werk für Tiere/ IfT Deutschland

Mail-Adresse: Tierinfo@gmx.de

HP:  www.tvg-pulheim.de

www.ift-onlinezentrale.de , www.tigerschutz.de

Spendenkonto: KSK Köln

Nr.: 015 600 1487  BLZ: 370 502 99

Katze

 

Althegnenberg (Oberbayern)

Eine vierköpfige Jugendbande hat bei einem Einbruch in Althegnenberg (Kreis Fürstenfeldbruck) den jungen Hasen der Familie in der Mikrowelle getötet. Die Ratte Mausi warfen die Täter kurzerhand die Kellertreppe hinunter. Auch sie verendete. Als die sechsköpfige Familie Fritz aus ihrem Urlaub heimkehrte, bekam sie einen Schock: Einbrecher hatten ihr Haus in ein Chaos verwandelt. Überall lagen Kleidungsstücke, Möbel waren umgeworfen, sogar die Küchengewürze waren ausgeschüttet worden. Zudem fehlten Fotoapparate, Stereoanlagen und der Computer. "Der Einbruch hat unsere Privatsphäre komplett zerstört, das Gefühl von einem Zuhause ist weg", beschreibt die fassungslose Mutter Tanja Fritz die Situation. Als sich ihre 15-jährige Tochter Janine etwas zu Essen machen wollte, wurde alles aber noch viel schlimmer. "Sie hat die Mikrowelle aufgemacht und ihren Hasen gefunden", schildert die Mutter das schreckliche Szenario. Bis dahin war die Familie davon ausgegangen, dass die Täter die Tiere mitgenommen hatten. Doch jetzt durchsuchten sie in Panik das ganze Haus nach ihrer Ratte Mausi. "Herd, Kühlschrank: Die Ratte hätte ja überall sein können." Doch erst drei Tage später fanden sie das Tier tot in einer Nische unter der Kellertreppe. Inzwischen konnte die Polizei die vier Täter festnehmen. Es handelt sich um zwei 14-Jährige und einen 16-Jährigen aus Althegnenberg sowie einen 17-Jährigen aus Mittelstetten. Alle vier sind polizeibekannt und besuchten die gleiche Schule wie Janine. Sie kann es gar nicht fassen: "Vor dem Urlaub war sogar noch einer der Täter bei mir und hat mit der Ratte gespielt." Deswegen hat Janine die Einbrecher zunächst sogar noch verteidigt. "Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass die sowas machen." Nur eine kleine Maus ist der Schülerin geblieben. Janine ist heilfroh, dass sie jetzt nach den Ferien auf die Puchheimer Realschule geht. "Dann muss ich diese Tierquäler wenigstens nicht mehr sehen." Nach Aussagen der Täter hatten sie den Hasen zuerst in die Waschmaschine gesteckt. Weil diese aber nicht ansprang, legten sie das Tier in die Mikrowelle, wo es nach einem dreiminütigen Todeskampf starb. Als Begründung für die Tierquälerei gaben die Jugendlichen an, es "einfach aus Spaß" getan zu haben. Die Diebesbeute lagerten die jugendlichen Täter, denen zwei weitere Einbrüche und Graffiti-Schmierereien nachgewiesen werden konnten, bei Freunden. Sie erwartet nun ein Strafbefehl wegen Hehlerei. Außerdem müssen sich die Schüler vor dem Jugendrichter wegen Einbruchsdiebstahls und Tierquälerei verantworten.

HELGA GANDLGRUBER

(Quelle: http://www.crying-animals.de/aktuelles/2004/041010_mikrowelle.html)

Kaninchen

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